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RÜB 241: „Schacht Rosenmühlweg“

neuAktuelle Baumaßnahmen

Entsprechend den Vorgaben des geltenden Generalentwässerungsplanes (GEP) der Stadt Würzburg plant der Entwässerungsbetrieb der Stadt Würzburg (EBW) den Neubau eines Mischwasserkanals von der Werner-von-Siemens-Straße über das Brose-Gelände entlang dem Rosenmühlweg bis zum RÜB 241. Große Teile des Kanals müssen bergmännisch vorgetrieben werden.
Der geplante Mischwasserkanal soll im Hochwasserfall zur Entlastung der Kürnach im Abflussgebiet 32 (Lengfeld) der Stadt Würzburg beitragen. Die Kanalstrecke führt annähernd parallel zur Kürnach von der Pilziggrundstraße entlang der Werner-von-Siemens-Straße in NE-SW-Richtung. Bei der Einmündung in das Brose-Werksgelände biegen die Trasse und die verdolte Kürnach in W-E-Richtung um und verlaufen danach durch das Brose-Areal und nördlich des Rosenmühlwegs bis zum Entlastungsbauwerk RÜB 241. Der Kanal soll dabei als Stauraumkanal DN 2600 auf eine Länge von ca. 1150 m aufdimensioniert werden.
Nahezu die komplette Kanalstrecke wird im unterirdischen Rohrvortriebsverfahren hergestellt, um die Belastungen für die Fa. Brose und für die stark frequentierte Werner-von-Siemens-Str. zu minimieren. Da die Kosten für einen größeren Kanalquerschnitt beim Rohrvortrieb nicht übermäßig ins Gewicht fallen, wurde angestrebt in einem größeren Kanal auch den Hochwasserspitzenabfluß der Kürnach aufzunehmen. In enger Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt wurde letztendlich eine Lösung mit vielen Synergieeffekten erarbeitet, die u.a. alle Belange zum Schutze der Kürnach abdeckt und gleichzeitig der Stadt Würzburg einen wirtschaftlich tragbaren Hochwasserschutz ermöglicht.
Im Hochwasserfall wird Wasser aus der Kürnach in das Kanalnetz eingeschöpft und später über das Entlastungsbauwerk RÜB 241 wieder in die Kürnach ausgeleitet.
Hierdurch wird im Bereich der Kürnach-Verdolung auf eine Länge von ca. 1150 m eine 100-jährige Hochwassersicherheit erzielt.
Aufgrund der Komplexität dieses Projektes sind umfangreiche hydrogeologische und umwelttechnische Begleitmaßnahmen sowie die fachtechnische Begleitung der Entsorgung erforderlich.
Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme betragen ca. 12 Mio. Euro.

Ort der Baumaßnahme